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Neues vom JSPS Club 01/2002


Unter dieser Rubrik soll in Zukunft regelmäßig über Aktivitäten der Deutschen Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. und ihrer Mitglieder berichtet werden.


Aus dem Vorstand

Einige Mitglieder des Vorstandes haben sich in der letzten Zeit beruflich verändert. Ihr neuer Tätigkeitsbereich soll in den JSPS-Rundschreiben kurz vorgestellt werden. Den Anfang machte Dr. Arnulf Jäger-Waldau, der seit Mai 2001 an der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Union in Ispra, Italien, tätig ist. Diesmal wird der Tätigkeitswechsel von Dr. Heinrich Menkhaus vorgestellt, der zum 1. August 2001 auf die Professur für Japanisches Recht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Philipps-Universität Marburg berufen wurde.

Prof. Menkhaus ist Gründungsmitglied des Vereins und Beisitzer im Vorstand. Er kümmert sich als Jurist vor allem um die rechtlichen Belange des Vereins und der Mitglieder z.B. in steuerrechtlichen Fragen, schreibt die Protokolle der Mitgliederversammlung, betreut die Herausgabe und Verteilung der Broschüre des Bandes „Japanspezialisten“ usw.

Mit Japan befasst er sich intensiv seit seinem Sprach- und Rechtsstudium an der Chuo-Universität, Tokyo. Von 1989 an war er dann fünf Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter des zum Geschäftsbereich des Bundesministers für Forschung und Technologie gehörenden Deutschen Instituts für Japanforschung in Tokyo. 1994/95 wurde er als Gründungsgeschäftsführer des Ständigen Büros der Europäischen Gesellschaft für Japanforschung in Leiden, Niederlande, tätig und daran anschließend bis Juli 2001 als Leiter der Abteilung Recht und Steuern der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan.

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Japan hat in Marburg inhaltliche und strukturelle Besonderheiten. Inhaltlich ist dort eine Abkehr von der durch die Literatur- und Sprachwissenschaften geprägten traditionellen Japanologie vollzogen worden. Der Marburger Studiengang Japanologie trägt bewusst die zusätzliche Bezeichnung „Sozialwissenschaftliche Richtung“. Außerdem ist das moderne Japan Gegenstand von Lehre und Forschung, freilich ohne dabei die historischen Bezüge außer Acht zu lassen. Auch die 1988 in Marburg entwickelte Struktur ist auffällig. Die japanbezogenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen sind in einem Wissenschaftlichen Zentrum, dem Japan-Zentrum, zusammengefasst, das über eigene Räumlichkeiten, eigenes Personal, eine eigene Bibliothek u.a. verfügt. Die Professoren sind jedoch, obwohl sie räumlich im Japan-Zentrum untergebracht sind, rechtlich in ihrer Heimatfakultät verortet und damit der dortigen Methodik verpflichtet. Insgesamt sind vier Professuren besetzt: Geschichte, Religion, Wirtschaft und Recht. Die Professur für Japanisches Recht ist die neueste und überhaupt erste Professur für Japanisches Recht im deutschsprachigen Raum.

Diese Marburger Struktur bedingt, dass die Professoren alle im Studiengang Japanologie unterrichten, gleichzeitig aber Lehrveranstaltungen im Fächerkanon ihrer Heimatfachbereiche, insbesondere im Rahmen sog. Wahlfächer, anbieten. Auch die Sprachausbildung selber findet am Japan-Zentrum statt. Die Lektoren unterrichten dabei konsequent Japanisch nicht nur für die Studenten des Studienganges Japanologie, sondern auch für Hörer anderer Fachbereiche.

Im Ergebnis soll in Marburg in Forschung und Lehre das Prinzip sichergestellt werden, dass jede geisteswissenschaftliche Disziplin sich mit der ihr eigenen Methodik dem Gegenstand Japan nähert. Nähere Informationen zum Japan-Zentrum können www.uni-marburg.de/japanz/ und zu Prof. Menkhaus www.jura.uni-marburg.de/sonstige_rg/menkhaus/ entnommen werden.


!! Termin !!

Am 31. März endet die Antragsfrist für die nächste Auswahlsitzung des Hilfsfonds (HWADJ), dessen Programm im JSPS Rundschreiben Nr. 05/2001 vorgestellt wurde. Auch geringere Beträge, etwa zur Unterstützung eines Einzelvortrags, können bewilligt werden.

Die Richtlinien mit detaillierten Angaben, sowie ein Antragsformular können im JSPS Liaison Office in Bonn angefordert oder aber auch direkt auf der Homepage der Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten (www.jsps-club.de) eingesehen und heruntergeladen werden. Auch eine formlose Antragstellung ist möglich.

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