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Eugen und Ilse Seibold-Preis

Mit dem Eugen und Ilse Seibold-Preis wurden in der Zeit von 1997 bis 2020 japanische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, die in besonderer Weise zum Verständnis des jeweils anderen Landes beigetragen haben. Der mit etwa 10.000 Euro dotierte Preis wurde alle zwei Jahre im Turnus wechselnd zwischen den Geistes- und Sozialwissenschaften und den Natur- und Lebenswissenschaften jeweils an einen deutschen und einen japanischen Wissenschaftler verliehen.

Die Mittel für den Preis stammten aus einem von Eugen und Ilse Seibold gestifteten Fonds. Der Meeresgeologe Professor Eugen Seibold wurde 1994 mit dem „Blue Planet Prize“ der japanischen Asahi Glas-Stiftung, dem mit 400.000 Euro weltweit höchstdotierten Umweltpreis, ausgezeichnet. Von dem Preisgeld haben Eugen Seibold, der von 1980 bis 1985 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft war, und seine Frau Dr. Ilse Seibold der Deutschen Forschungsgemeinschaft 150.000 Euro zur Begründung eines Fonds gestiftet.

Der JSPS-Club besaß für den Preis ein Vorschlagsrecht.

Eugen und Ilse Seibold-Preis 2020 für Clubmitglied Prof. Dr. Shigeyoshi Inoue
Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. freut sich, dass mit Professor Shigeyoshi Inoue wieder ein Mitglied aus den Reihen unserer Alumni-Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten mit dem Seibold-Preis 2020 ausgezeichnet wurde. Gleichzeit gratuliert die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. auch den verbleibenden drei Preisträgern ganz herzlich.

Die Verleihung diese letzten Seibold-Preises erfolgte wegen Corona Pandemie ein Jahr verzögert in einer besonderen Online-Zeremonie durch die DFG am 16. November 2021. Für diesen letzten Eugen und Ilse Seibold-Preis 2020 wurde für die vier Preisträgern das Preisgeld auf 15.000 € angehoben. Der Eugen und Ilse Seibold-Preis 2020 geht an Regine Mathias, emeritierte Japanologie-Professorin der Ruhr-Universität Bochum, Professor Hidenori Takagi, Direktor vom Stuttgarter Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Professor Kanako Takayama von der Universität Kyoto und unserem JSPS Club Mitglied Professor Shigeyoshi Inoue von der TU München.

In der Begründung für die Auszeichnung hebt die DFG bei allen vier Preisträgern ihr jahrelanges Engagement hervor, in dem sie erfolgreich zum deutsch-japanischen Wissenschaftsaustausch ebenso wie zu einem kulturellen Austausch beigetragen haben. Der Seibold-Preis wird 2020 zum letzten Mal vergeben, weil der von Eugen und Ilse Seibold im Jahr 1997 gestiftete Fonds nach dieser Preisrunde aufgezehrt sein wird.

Mit der Auswahl zweier japanischer Forscher, die in das deutsche Wissenschaftssystem integriert sind, reflektiere diese Preisvergabe die neuen Realitäten der Globalisierung der Wissenschaft, so die Jury. „Mit der Auswahl von insgesamt vier Preisträgerinnen und Preisträgern setzt die DFG noch einmal einen starken Impuls für die deutsch-japanische Kooperation“, sagte die Jury-Vorsitzende und DFG-Vizepräsidentin Professorin Dr. Julika Griem. „Wir sind überzeugt, ein wissenschaftlich exzellentes sowie für die deutsch-japanischen Beziehungen besonders engagiertes Ensemble ausgewählt zu haben, das mit zwei herausragend qualifizierten Frauen auch den forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG gerecht wird.“
Prof. Dr. Shigeyoshi Inoue
Bericht im Newsletter NvC 01/2022
DFG-Informationen zum Eugen und Ilse Seibold-Preis 2020
Pressemitteilung der DFG vom 28. Mai 2019

Eugen und Ilse Seibold-Preis 2019 für Clubmitglied Prof. Dr. Harald Baum
Der Eugen und Ilse Seibold-Preis 2019 der DFG geht an Kōichirō Agata von der Waseda University und Harald Baum vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg. Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. gratuliert beiden Preisträgern ganz herzlich. Gleichzeitig freuen wir uns, dass mit Professor Harald Baum wieder ein Mitglied aus den Reihen unserer Alumni-Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten mit dem Seibold-Preis 2019 ausgezeichnet wird.

In der Begründung für die Auszeichnung nennt die DFG das jahrelange erfolgreiche Engagement der beiden Preisträger, das zum deutsch-japanischen Wissenschaftsaustausch ebenso wie zu einem kulturellen Austausch beigetragen hat. Die Jury des Eugen und Ilse Seibold-Preises hat die Entscheidung in ihrer Sitzung im Mai 2019 mitgeteilt.
Prof. Dr. Harald Baum
Bericht im Newsletter NvC 03/2019
DFG-Informationen zum Eugen und Ilse Seibold-Preis 2019
Pressemitteilung der DFG vom 28. Mai 2019

Eugen und Ilse Seibold-Preis 2017 für Clubmitglied Prof. Dr.-Ing. Thomas Bock
Der JSPS-Club gratuliert herzlich unserem Mitglied Prof. Dr.-Ing. Thomas Bock zum Erhalt des diesjährigen Eugen und Ilse Seibold-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Preisverleihung fand am 10. Oktober in Bonn statt. Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Staguhn vertrat den JSPS-Club bei der Veranstaltung.

Prof. Bock wird zusammen mit Prof. Dr. Takeshi Tsubata ausgezeichnet. In der offiziellen Begründung heißt es: „Takeshi Tsubata und Thomas Bock sind nicht nur in ihrem jeweiligen Land und in ihrem Fach als hervorragende Wissenschaftler bekannt. Sie genießen auch im jeweils anderen Land hohes Ansehen und haben in besonderer Weise zum deutsch-japanischen Verständnis beigetragen – sei es auf fachwissenschaftlicher Ebene, in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, in der Gremienarbeit oder in der Politikberatung.“
Prof. Dr.-Ing. Thomas Bock
Bericht im Newsletter NvC 03/2017
DFG-Informationen zum Eugen und Ilse Seibold-Preis 2017
Pressemitteilung der DFG vom 7. Juli 2017

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