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Neues vom JSPS Club 04/2016

 

Editorial

vom Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Heinrich Menkhaus

Die unerwartete Abkehr von der Internationalisierung und Globalisierung macht auch vor der Wissenschaft nicht halt. Es gibt deutliche Anzeichen dafür, die Vergabe von Stipendien für das Studium oder den Forschungs-Aufenthalt im Ausland auf Landeskinder zu beschränken.

Das ist schon rein technisch unglücklich, weil die Studierenden und Forscher im Ausland von den Wechselkursschwankungen voll getroffen werden und für Ausgleichszahlungen, soweit ersichtlich, in den wenigsten Staaten Vorsorge getroffen wird. Auch gibt es eben Staaten, die für ein Auslandsstudium attraktiv sind, z.B. weil sich der Studierende im Glauben wähnt, der Ortssprache in diesem Land mächtig zu sein, und deshalb dort zügiger arbeiten zu können, oder weil er glaubt, in dem Zielland etwas lernen zu können, was anderenorts nicht geboten wird. Soll es dann bei der Auslandserfahrung mit den attraktiven Ländern bleiben, oder soll man ein Quotensystem einführen, das im Zweifel kaum Nachfrage für die zur Verfügung stehenden Stipendien für unbeliebte Staaten erzeugt, weil die Frustration, nicht ins Wunschland gehen zu können, eher dazu führt, gar nicht zu gehen? Schließlich läuft dieses Vorgehen überkommenen und keineswegs unerfolgreichen entwicklungspolitischen Vorstellungen entgegen. Es sind insbesondere die noch nicht weit entwickelten Länder, von denen erwartet wird, dass man in ihnen nichts lernen kann. Sollen sie also in Zukunft komplett aus dem Sichtfeld treten? Letztlich stellt sich auch die Frage, ob der einzelne Stipendiat im fremden Land auf sich allein gestellt von der anderen Kultur so viel lernt, wie das Heimatland von einem einzigen Ausländer lernen kann, der eingeladen wird.

Nicht einmal der Grundsatz der Gegenseitigkeit, also der Staat gibt so viel Stipendien an ausländische Studierende oder Forscher, wie das Partnerland Einheimische finanziell unterstützt, ist ein guter Berater. Die Gegenseitigkeit stößt bei Staaten mit unterschiedlicher Bevölkerungszahl und wirtschaftlicher Stärke ganz schnell an seine Grenzen, ganz zu schweigen von der schon angesprochenen oft irrationalen Beliebtheit.

Die Beschränkung der Förderung auf Landeskinder gehört zurück in die Mottenkiste, aus der der Protektionismus sich offenbar wieder befreit hat. Damit wird nicht dem freien Spiel der Kräfte das Wort geredet. Vielmehr kann jeder Staat sehr gut selbst beurteilen, über welchen anderen Staat Kenntnisse fehlen, die durch ein Stipendienprogramm gerade auch für die Angehörigen dieses Staates verbessert werden können.

 

VERANSTALTUNGSBERICHTE

Die Bedeutung von Zeit 60 Tage in Japan und das 5. Club-Treffen

von Club-Mitglied Dr. Erik Bründermann, Honorable Guest Professor of Shizuoka University

Neben Gesundheit ist „Zeit“ vermutlich das wertvollste Gut. Vermeintlich oft haben wir keine Zeit, wir sind gut in der Zeit oder nehmen eine Auszeit. Mit der Auszeichnung „JSPS Invitation Fellowship for Research in Japan“ durch die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) im Februar 2016 konnte ich einen Zeitraum von 60 Tagen vom 4. Oktober bis zum 2. Dezember 2016 in Japan verbringen. Gastgeber war Dr. HOSAKO Iwao, Director General des Advanced ICT Research Institute des National Institute of Information and Communications Technology (NICT) in Koganei, Tōkyō.

Das NICT ist verantwortlich für die Verteilung und Aufrechterhaltung der japanischen Standardzeit (Japan Standard Time, JST) beispielsweise mit dem NICT Internet Time Service. Sechzig Tage erlaubten neben meiner Forschungs- und Entwicklungsarbeit am NICT auch die Vorbereitung langfristiger Kooperationen. Hierzu konnte ein Memorandum of Understanding (MOU) ausgehandelt werden.

Erik Bründermann und Gastgeber HOSAKO Iwao halten im Eingangsbereich des NICT Hauptquartiers das unterzeichnete MOU in Händen. Auf der Projektionsfläche wird u.a. die Schaltsekunde am 1. Januar 2017 um 8:59:60 angekündigt (Foto: YUKI Tomoya, NICT)

Dieses Ereignis wurde im NICT Hauptquartier festgehalten (siehe Bild). Ein weiteres Ereignis wurde zu diesem Zeitpunkt bereits angekündigt: am 1. Januar 2017 konnten Besucher an der Uhr des NICT Hauptquartiers miterleben, wie zum Ausgleich der Zeit eine Schaltsekunde eingefügt wurde, indem die Uhr von 8:59:59 zunächst auf 8:59:60 und dann erst auf 9:00:00 umsprang.

Links: Clubmitglied Erik Bründermann am Eingang des JSPS Hauptquartiers, Tōkyō. Die im Erdgeschoss des Gebäudes ausgestellten Sportwagen sind nicht Teil der JSPS Förderung (Foto: Irene Bründermann) Rechts: Clubmitglied Erik Bründermann in Arbeitskleidung für die Herstellung von opto-elektronischen Bauelementen im Reinraum am NICT (Foto: Erik Bründermann)

Gutes Timing erlaubte die Teilnahme am 5. Club-Treffen in Japan am 7. Oktober im JSPS Hauptquartier in Chiyoda-ku, Tōkyō. Das Programm des 5. Club-Treffens begann mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Clubs, Heinrich Menkhaus, und HIGUCHI Kazunori (JSPS, Leiter der Overseas Fellowship Division).

Das Vortragsprogramm reflektierte vielfältig das reiche Spektrum an wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen in denen die Club-Mitglieder in Japan aktiv sind. Zu Beginn trug Ryofu Pussel über „Holy Spaces and Hidden Deities: The Spectrum of Sacred in Contemporary Japan“ vor. Dieser beeindruckende Vortrag eines ausgebildeten Zen-Mönchs beleuchtete den Pilgerweg in Shikoku und Pilgerreisen im gegenwärtigen Japan. Persönlich würde ich gerne seiner Empfehlung regelmäßig zu meditieren folgen. Vor der Kaffeepause sprach ich zum Thema „Exquisite Timing is Everything: ICT meets ART“. In der heutigen Forschung streben verschiedenste Fachgebiete zu Signalen bzw. Informationen, die als Puls bzw. Bit in immer kürzeren Zeiträumen bei immer höheren Frequenzen übermittelt werden. Wenn wir nicht nur gutes Timing sondern hochpräzises und exquisites Timing erreichen, könnten wir in Bruchteilen von einer Sekunde z.B. die Informationen einer vollständig bespielten Blu-ray DVD übertragen. Wie könnte dies gehen? Während uns im Alltag 50 Hz Wechselstrom, Megahertz-Frequenzen beim Radio und Gigahertz-Frequenzen bei Mobiltelefonen und Mikrowellengeräten geläufig sind, strebt die heutige Forschung in der Signalverarbeitung und Kommunikationstechnologie zu immer höheren Frequenzen. Bei 1.000 Gigahertz wird die Schwelle in den Terahertz-Bereich überschritten. Die Einheit Hertz (Hz) ist von Heinrich Hertz, dem Entdecker der elektromagnetischen Wellen abgeleitet. Analog zu einem Puls oder Bit kann eine Schwingung oder Oszillation, die in der Zeit von einer Sekunde erfolgt, durch eine Frequenz von 1 Hz beschrieben werden.

Suica-Karte, eine berührungslose, wieder aufladbare elektronische Fahrkarte, e-money und Chipkarte. Laut WIKIPEDIA leitet sich der Name von „Super Urban Intelligent Card“ ab (dt. intelligente Großstadt-Karte) bzw. aus den Wörtern für zügig, leicht (suisui to, スイスイと) und Karte (kaado, カード), somit スイカ (Foto: Erik Bründermann)

Der niederfrequente Industriestandard in der Nahfeldkommunikation (Near Field Communication, NFC), implementiert in Mobiltelefonen und der Suica bzw. PASMO-Karte, erlaubt nur eine begrenzte Datenübermittlung während der kurzen Phase, in der der Fahrgast das Lesegerät z.B. am Eingang der JR Lines oder Metro Subway berührt. Wenn wir in Zukunft routinemäßig Terahertz-Signale oder ein Tera-Bit pro Sekunde verarbeiten können, ist eine Karte bzw. ein Mobiltelefon vorstellbar, das nicht nur den zügigen Durchgang am Bahnhof erlaubt, sondern in ähnlicher Leichtigkeit das Laden einer 25 Gigabyte Blu-ray DVD in 0,2 Sekunden ermöglicht. Mit heutiger NFC-Technologie dauert dies noch elf Stunden.

Nach der Kaffeepause erläuterte Olaf Karthaus in „Biomimetics: Back to Nature is the Key to Back to the Future“ wie wir von der Natur lernen können indem wir Modelle, Systeme und Elemente der Natur imitieren, um komplexe Probleme zu lösen. Dabei hat das Forschungsfeld Einfluss auf Robotik, Aerodynamik, Fluidik, Optik, Materialwissenschaften, Informatik und Architektur.

Laudatio von Heinrich Menkhaus für Ehrenmitglied KATŌ Hisashi, ehemaliger Direktor der JSPS Abteilung International Program Department (Foto: JSPS)

Nach einem JSPS-geförderten Aufenthalt in Japan erwägt der Eine oder die Andere längerfristig in Japan Fuß zu fassen. Für diese Personengruppe gab Gunnar Abelmann Empfehlungen aus der Praxis in seinem Vortrag „How to find a Job in the Japanese Industry“.

Im Anschluss an die Laudatio von Heinrich Menkhaus für das Ehrenmitglied KATŌ Hisashi gab Vorstands-Mitglied Sabine Ganter-Richter eine Einführung in den fünften Grundplan für Wissenschaft und Technologie in Japan (5th Science and Technology Basic Plan of Japan), die den Aufbruch der japanischen Gesellschaft in die Super Smart Society (Society 5.0) beschreibt. Abschließend sprach Georg Rademacher vom NICT über faserbasierte optische Kommunikation: „Optical Communication – Backbone of a Globalized World“.

Teilnehmer des 5. Club-Treffen in Japan am 7. Oktober 2016 im JSPS Hauptquartier, Tōkyō (Foto: JSPS)

Der Abend endete mit einem Empfang und Kanpai durch einen Vertreter von Merck, einer der Sponsoren des Club-Treffens.

Ein weiterer Höhepunkt meines Forschungsaufenthaltes war ein kurzer Aufenthalt an der Shizuoka Universität als Gast von Prof. HIROMOTO Norihisa und Prof. INOKAWA Hiroshi. Der Campus in Hamamatsu zeichnet sich als die Geburtsstätte des japanischen Fernsehens aus. Im Eingangsbereich des Campus findet sich die Büste von TAKAYANAGI Kenjirō, der den Buchstaben イ am 25. Dezember 1926 auf eine Kathodenstrahlröhre (Braun’sche Röhre) übertrug. Unter anderem demonstrierte er 1935 die Übertragung eines Films/Videos mit einem vollelektronischen Fernsehsystem. Die Büste befindet sich vor dem Forschungsinstitut für Elektronik (Research Institute of Electronics, RIE) auf dem Campus. In 2009 wurde die Universität durch die Verleihung des IEEE Milestones geehrt. Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) ist der weltweite Berufsverband für Ingenieure, hauptsächlich aus den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnik.

(von rechts nach links) IEEE Milestone, Gedenkstein und Büste von TAKAYANAGI Kenjirō, Pionier und Erfinder des vollelektronischen Fernsehens, auf dem Gelände des Campus Hamamatsu der Shizuoka Universität (Foto: Irene Bründermann)

Ausstellung zu TAKAYANAGI Kenjirō auf dem Gelände des Campus Hamamatsu der Shizuoka Universität (Foto: Erik Bründermann)

60 Tage Forschung in Japan und das 5. Club-Treffen waren wertvolle und gut investierte Zeit und wie so oft, war die gefühlte Zeit zu kurz.

 

DJW „Asa no Kai“ in Frankfurt mit unserem Club-Mitglied Dr. Becker-Asano als Referenten, 07.11.2016

von Vorstandsmitglied Dr. Matthias Hofmann und Dr. Christian Becker-Asano

Referent Dr. Becker-Asano, Robert Bosch GmbH (Foto: Anne Pomsel, DJW)

Der Deutsch-Japanische Wirtschaftskreis e.V. (DJW) veranstaltete am 07.11.16 ein „Asa no Kai“ in Frankfurt. Als Referenten des herbstlichen Frankfurter Frühstückstreffens konnte unser Clubmitglied Dr. Christian Becker-Asano von der Robert Bosch GmbH durch Anne Pomsel vom DJW begrüßt werden. Dr. Becker-Asano ist seit Juni 2015 Projektleiter im Bereich „Software-intensive Systems“ innerhalb des Bosch Corporate Sector Research and Advance Engineering.

Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. (JSPS-Club) wurde auf dem Treffen durch das Vorstandsmitglied Dr. Matthias Hofmann vertreten.

Nach den einführenden Grußworten des japanischen Generalkonsuls Takeshi Kamiyama (Generalkonsulat von Japan in Frankfurt), überbrachte Dr. Matthias Hofmann den 48 Veranstaltungsteilnehmern die Grußworte des JSPS-Clubs und informierte diese kurz über die Aufgaben des JSPS-Clubs und die langjährige Zusammenarbeit mit dem DJW. Die anschließende Einführung des Redners erfolgte durch Anne Pomsel vom DJW Büro. Im Anschluss präsentierte Dr. Becker-Asano seinen Vortrag unter dem Titel „Humanoid robots in Germany and Japan – the future of consumer electronics?“.

Zu Beginn erläuterte Dr. Becker-Asano die unterschiedlichen Blickweisen von deutschen und japanischen Ingenieuren in Bezug auf die Entwicklung humanoider Roboter. So steht in den deutschen / europäischen Forschungsabteilungen verstärkt die Entwicklung neuer Hardware Komponenten im Vordergrund. Die Roboter sind technische Produkte, die einzelne Bewegungsabläufe sehr gut wiedergeben, und damit zum Beispiel die Fähigkeiten eines Arms und einer Hand simulieren, aber oftmals kein humanoides Äußeres aufweisen. Im Gegensatz hierzu steht der Entwicklungsansatz der japanischen Ingenieure. In Japan rücken zusätzlich zur Entwicklung von Basistechnologien auch die humanoide Form und sogar die Implementierung von Emotionen in den Vordergrund der Roboterentwicklung. Im US-amerikanischen Markt ist die Robotik-Forschung oftmals durch mögliche militärische Nutzungsprofile in ihrer wissenschaftlichen Freiheit beeinflusst.

Generalkonsul Kamiyama, Referent Dr. Christian Becker-Asano, Robert Bosch GmbH, Vorstandsmitglied Dr. Matthias Hofmann (von links) (Foto: Anne Pomsel, DJW)

Anhand von „Pepper“, einem Emotionen erkennenden humanoiden Roboter des Softbank Konzerns, zeigte Hr. Becker-Asano die aktuellen Leistungen der japanischen Robotik auf. „Pepper“ wird in vielen Filialen des Mobilfunkunternehmens Softbank eingesetzt, um Kunden willkommen zu heißen und ihnen als Informationsportal zu dienen. „Pepper“ kann aber auch zuhause im privaten Bereich als Kommunikationspartner eingesetzt werden. Wenn auch „Pepper“ seinerzeit eine europäische Entwicklung der französischen Aldebaran Robotics gewesen ist, welche durch Softbank übernommen wurde, so stellte sich in der abschließenden Diskussionsrunde doch die zentrale Frage: wäre ein solcher Roboter auch in Deutschland / Europa ein Erfolg? Wenn nein, an welchen Faktoren kann es liegen, dass humanoide Roboter in Deutschland eine solch andere Wahrnehmung erfahren als dies in Japan der Fall ist.

In der abschließenden Diskussionsrunde wurde ebenfalls auf das Ungleichgewicht der akademischen Entwicklung auf diesem Forschungssektor hingewiesen. In Deutschland ist im Vergleich zu Japan die Robotik-Forschung stärker in den Unternehmen und zunehmend weniger im akademischen Umfeld vorhanden. Im Vergleich hierzu weist Japan eine stärker akademisch ausgeprägte Robotik-Forschung auf.

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass allen JSPS-Clubmitgliedern die Teilnahme an den Netzwerktreffen des DJW zur Frühstückszeit möglich ist. Die Beiträge beziehen sich auf Themen aus der Wirtschaft im deutsch-japanischen Kontext, die Veranstaltungssprache ist Englisch. Einladungen zu DJW-Veranstaltungen werden über die JSPS-Club Mailingliste verteilt oder sind auf www.djw.de zu finden.

Sollten auch Sie Interesse haben, bei einem der nächsten „Asa no Kai“ einen Vortrag zu halten, sprechen Sie bitte den Vorstand des JSPS-Clubs an – wir freuen uns über Ihre aktive Unterstützung!

 

Mitglieder laden Mitglieder ein: „Hannover – Stadt der Gärten in Städtepartnerschaft mit Hiroshima“, 11. und 12.11.2016

von Vorstandsmitglieder Dr. Chantal Weber

Die Veranstaltung „Mitglieder laden Mitglieder ein“ fand nun zum 11. Mal statt. Prof. Dr. Jutta Papenbrock lud die Club-Mitglieder nach Hannover ein und stellte die Veranstaltung unter das Motto der Städtepartnerschaft mit Hiroshima. Ganz in diesem Sinne waren auch die Deutsch-Japanischen Gesellschaften in Hannover, die Chado-Kai und die Hannover-Hiroshima Yukokai, aktiv in das Programm involviert.

Zum Auftakt sprach Dr. Susanne Schieble von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V., einige Begrüßungsworte. Begonnen wurde dann mit einem Vortrag von Prof. Dr. Franz Renz, Institut für Anorganische Chemie der Universität Hannover, der nach seiner Rede „Von japanischer Kampfkunst-Kultur bis zum Mars“ in einer praktischen Vorführung seine Assistenten regelrecht aufs Kreuz und schließlich auf die Matte legte. Mit wenig Kraftanstrengung, dafür mit gekonnter Technik begeisterte er das Publikum.

Der nächste Vortrag war zwar weniger handgreiflich, dafür jedoch durch praktische Erfahrungen untermauert: Dr. Peter Alexander, ehemaliger Schulleiter der Deutschen Schule Tōkyō-Yokohama, Club-Mitglied Prof. Dr. Matthias Pilz, Universität zu Köln, und Prof. Dr. Shinji Sakano, Tamagawa Universität, berichteten von dem Übergang aus dem Bildungs- in das Beschäftigungssystem in Japan. Die drei Redner sprachen abwechselnd aus ihren jeweiligen Sichtweisen – Schule, Universität und Wissenschaft – über die Schwierigkeiten, aber auch die Chancen, die im japanischen System unter dem Motto „Schickt sie uns weiß!“ zusammengefasst werden.

Nach einer kurzen Vorstellung der JSPS-Fördermöglichkeiten durch Frau Deguchi vom JSPS Bonn Office, sprach Prof. Dr. Jutta Papenbrock, Institut für Botanik der Universität Hannover, zunächst über ihre Beziehungen zu Japan, um dann das Publikum zu einem kurzen Gang zu den Gewächshäusern zu bitten. Dort wurden die aktuellen Forschungen zur Verbesserung von Nutzpflanzen in unwirtlicher Umgebung vorgestellt.

Ein kurzer Sparziergang führte anschließend zum Abendessen in der Schlossküche Herrenhausen.

Der zweite Tag war traditionell einer thematischen Besichtigungstour gewidmet. Prof. Dr. Christiane Meyer, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften / Geographie der Universität Hannover, führte zusammen mit ihrer Assistentin die Gruppe durch den Hiroshima-Hain an einem frostigen Vormittag. Die Stadt verbindet mit Hannover eine Städtepartnerschaft, so dass neben einer kleinen Gedenkstätte auch zahlreiche Kirschbäume die Verbindung mit Hiroshima für den Besucher veranschaulichen. Anschließend wurde die Gruppe zu einer Besichtigung der Aegidienkirche eingeladen, die am Ende des 2. Weltkriegs zerstört wurde und heute als Ruine erhalten wird. Im Aufgang des Glockenturms hängt eine von der Stadt Hiroshima gestiftete Friedensglocke, welche jedes Jahr am Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, am 6. August, geläutet wird.

Von der Kirche ging es weiter ins Rathaus, welches von Narren unsicher gemacht wurde. Offensichtlich beginnt in Hannover der Karneval einen Tag später, am 12.11. Begrüßt wurden die Club-Mitglieder im Gobelinsaal vom Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V. mit einer schönen Tasse grünem Tee und Gebäck. Der Vereinsvorsitzende, Georg-Günther Thürnau, stellte den Freundeskreis mit seinen zahlreichen Aktivitäten vor – Sprachkurse, Mangaclub oder Cosplayertreff um nur einige zu nennen – und ließ auch den seit mehr als 40 Jahren andauernden Kinder- und Jugendaustausch nicht unerwähnt. Anschließend begrüßte auch der stellvertretende Oberbürgermeister von Hannover, Thomas Hermann, die Clubmitglieder, obwohl die Narren das Rathaus langsam in den Griff bekamen.

Die Veranstaltung klang dann bei einem gemeinsamen Mittagessen im Gartensaal des Neuen Rathauses aus. Im Namen des Vorstands und der Clubmitglieder sei Prof. Papenbrock für das sehr gelungene und interessante „Mitglieder laden Mitglieder ein“ und ihre Gastfreundschaft gedankt.

 

Second European Research Day in Japan

vom Vorsitzenden und Länderbeauftragten in Japan, Prof. Dr. Heinrich Menkhaus

Am 25. November 2016 fand in den Räumen der Delegation der Europäischen Union in Tōkyō der Zweite „European Research Day“ statt (über den ersten wurde ebenfalls im Club-Newsletter berichtet: NvC 01/2016). Unter den etwa 60 Teilnehmern waren deutschsprachige Wissenschaftler zahlenmäßig gut vertreten. Neben den Clubmitgliedern Dietrich Bollmann, Gunter Heppeler, Olga Isaeva, Heinrich Menkhaus, Luca Schweighauser und Wilfried Wunderlich, waren weitere sieben deutschsprachige Wissenschaftler anwesend, von denen drei ihre jeweilige wissenschaftliche Tätigkeit im Rahmen von Kurzvorträgen vorstellten. Es fiel wie beim letzten Mal auf, dass die Wissenschaftsattachés der Botschaften der Mitgliedstaaten der EU in Japan, mit Ausnahme der EU-Vertretung und Norwegens, der Veranstaltung erneut ebenso fern blieben wie die Vertreter der vielen europäischen Forschungsförderer und Forschungsträger, die Büros in Japan unterhalten.

Die Organisation lag erneut in den Händen des Büros von EURAXESS Links Japan, das im Jahre 2008 in Japan eröffnet wurde und am Vorabend der Veranstaltung seine neue Homepage vorgestellt hatte, die jetzt alle verschiedenen Aktivitäten in sich vereinigt und zur Folge hat, das das Büro selbst in Zukunft nur noch EURAXESS Japan genannt wird.

In vier Sektionen hatten jeweils insgesamt 15 Forscher aus den EU-Mitgliedsstaaten Frankreich, Deutschland, Schweden, Dänemark, Italien, Großbritannien und Spanien Gelegenheit, sich und ihre Arbeiten vorzustellen, wobei sie auch darauf eingingen, was sie nach Japan führte, wie sie vor Ort finanziert werden und wie ihre zukünftigen Berufswege aussehen sollen.

Daneben gab es eine Reihe spezieller Sektionen. In einer konnten fünf Alumni-Gesellschaften sich selbst vorzustellen und um Mitgliedschaft werben. Das waren für die französischsprachigen Wissenschaftler „Sciencescope“, für Spanien „ACE Japon“, für Italien die „Italian Researchers in Japan“ und für die deutschsprachigen Wissenschaftler der „JSPS Club“. Außerdem stellten sich auch die „NORAlumni Japan“ vor, die Norweger vertreten. Zwar ist Norwegen kein Mitgliedsstaat der EU, aber die Zuständigkeit von EURAXESS ragt über den Kreis der 28 Mitgliedstaaten ein wenig hinaus. Bei dem Auftritt der Alumni-Vereinigungen wurde erneut deutlich, dass die anderen JSPS Alumni Associations in Europa, also die aus Frankreich, Schweden, Finnland, Großbritannien und Dänemark in Japan nicht aktiv sind. Die Präsentationen verdeutlichten auch, dass die jeweiligen Alumni-Organisationen unterschiedlich groß sind und teilweise voneinander abweichende Ziele vorfolgen. Auch die Nähe zu den jeweiligen amtlichen Vertretungen der betroffenen Staaten in Japan erwies sich als sehr verschieden. Während für einige die Zusammenarbeit mit den amtlichen Vertretungen als schwierig postuliert wurde, wird die Alumni-Vereinigung der Norweger aus der Botschaft heraus betrieben. Die anschließende Diskussion griff vor allem zwei Punkte auf: Zum einen das Erfordernis nach einem eingetragenen Rechtsträger, um Drittmittel einzuwerben und zum anderen die Frage, ob und wenn ja, in welcher Höhe Mitgliedsbeiträge erhoben werden.

In einer weiteren speziellen Sektion hatte zunächst die Delegation selbst Gelegenheit, die Förderungsmöglichkeiten der EU vorzustellen, gefolgt von Praxisberichten zu zwei der EU Horizon 2020-Projekten, nämlich JENNIFER und E-JADE. Dann trat ein Vertreter der JSPS auf, um die Programme von JSPS vorzustellen und eine Vertreterin von JST präsentierte das Stellen-Portal JREC-IN. Schließlich gab es drei Erfahrungsberichte von Personen, die nach ihren Forschungsaufenthalten in Japan Anschlussbeschäftigungen gefunden hatten, einer als Professor an einer japanischen Universität, eine als Marie Sklodowska Curie-Fellow an der University of Edinburgh und einer mit einem ERC Starting Grant bei Inria Bordeux.

Beherrschendes Thema war also wie schon beim 1. European Research Day die vordringliche Sorge der Forscher um eine Anschlussbeschäftigung. Es scheint eindeutig, dass sich Japan als Arbeitgeberland für Wissenschaftler immer stärker positioniert und von der prekären Beschäftigungssituation in Europa stark profitiert. Dadurch wird die Aufgabe von EURAXESS, die europäischen Forscher nach Europa zurückzuführen, nicht gerade erleichtert. Aber immerhin gibt es jetzt Anschlussstipendien und Wiedereingliederungsmaßnahmen.

Natürlich war BREXIT auch eines der diskutierten Themen. Es wurde vor allem von den anwesenden britischen Wissenschaftlern aufgegriffen, die eine große Begrenzung ihres Aktionsradius im Hinblick auf europäische Finanzierung, Teilnahme an Projekten der EU und der Mitgliedsstaaten erwarten.

Neben der bereits erwähnten auffälligen Abwesenheit fast aller Wissenschaftsattachés der betroffenen Staaten, was EURAXESS die Arbeit ebenfalls nicht erleichtert, war auch von potentiellen japanischen Arbeitgebern europäischer Wissenschaftler nicht viel zu sehen.

 

REGIONALGRUPPEN DES CLUBS

Seit einiger Zeit wurden auf Wunsch der Mitglieder die Regionalgruppen des Clubs ins Leben gerufen, die sich um mehr lokale Verknüpfung von deutschen und japanischen Wissenschaftlern untereinander und mit anderen Organisationen kümmern. Derzeit gibt es Gruppen in Berlin-Brandenburg, München, Stuttgart, Frankfurt und Köln-Bonn, die alle auch das Umland und benachbarte Städte einbeziehen. Die Aktivitäten der Gruppen sind in ihrer Art und Frequenz sehr unterschiedlich, können aber durch Initiativen der Teilnehmenden ergänzt und erweitert werden.

Wenn Sie Interesse haben, eine eigene Gruppe in Ihrer Stadt ins Leben zu rufen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Vorstand des JSPS-Clubs auf.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf den Webseiten des Clubs unter www.jsps-club.de/aktivitaeten/regionale-club-treffen/.


Regionalgruppe Berlin-Brandenburg

von Prof. Dr. Roza Maria Kamp, Leiterin der Regionalgruppe des JSPS-Club in Berlin

3. Treffen, von links: Dr. Yasuda Tomoharu, Dr. Imami Koshi, Prof. Dr. Katja Schmidtpott; rechts: Prof. Dr. Roza Maria Kamp, Prof. Dr. Aizawa Shin’ichi, Dr. Takahashi Daisuke

Die Regionalgruppe in Berlin wurde im November 2015 gegründet und hat derzeit 26 Mitglieder. Wir unterhalten Kontakte zu den Akademischen Auslandsämter / International Offices aller größeren Universitäten und Instituten in Berlin und wirken beratend für die Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Japan und Deutschland. Gleichzeitig unterhalten wir engen Kontakt zur japanischen Botschaft und zum Deutsch-Japanischen Zentrum. Einige unserer Mitglieder gehören auch der Deutsch-Japanischen Gesellschaft an, der ältesten (125 Jahre) und einer der größten japanbezogenen Vereine in Deutschland. Gemeinsam mit der DJG organisieren wir Veranstaltungen wie z. B. den Vortrag des Vorsitzenden des JSPS-Clubs Prof. Heinrich Menkhaus am 2. November 2016. Das wichtigste jedoch für uns ist der Kontakt zu japanischen Wissenschaftler in Berlin, die sich in dem Netzwerk „Aokuma-kai“ organisiert haben. Die Mitglieder der Aokuma-kai werden stets zu unseren Treffen eingeladen, und meistens haben auch einige Mitglieder teilgenommen. Leider ist der Vorsitzende Dr. Yasuda Tomoharu im Dezember nach Japan umgezogen und bis jetzt wurde noch kein Nachfolger gefunden. Es besteht auch ein enger Kontakt zur Humboldt Regionalgruppe in Berlin, die vom Club-Mitglied Prof. Ingo Marsolek geführt wird.

Innerhalb eines Jahres haben wir uns sieben Mal getroffen, teilweise mit unseren Familien. Es wurden mehrere Ausflüge organisiert, z. B. im Sommer zum Picknick auf der Thai-Wiese, im Herbst zur Aussichtsplattform in Mahrzahn oder zuletzt zum Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt. Auch im nächsten Jahr wollen wir weiterhin aktiv bleiben.

Die Berliner Regionalgruppe wurde nun in die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg umgewandelt. Wir haben ca. 10 Mitglieder in Brandenburg (Potsdam, Rostock, Greifswald), die ab sofort zu unseren Treffen eingeladen werden. Besonders erfreulich ist, dass 2016 vier Mitglieder des Clubs direkt aus Japan oder anderen Städten in Deutschland nach Berlin umgezogen sind und sich sofort aktiv an unserem Club-Leben in Berlin beteiligt haben.

 

1. Regionalgruppentreffen Rhein-Main

von Dr. Matthias Hofmann, Vorstandsmitglied, Regionalgruppenleiter

Am 04. November 2016 konnte das Vorstandsmitglied Dr. Matthias Hofmann fünf Clubmitglieder in der traditionellen Frankfurter Apfelweinwirtschaft „Affentorschänke“ zum 1. Regionalgruppentreffen Rhein-Main begrüßen. Die teilnehmenden Clubmitglieder kamen sowohl aus dem akademischen Umfeld als auch aus der Industrie. Nach einer allgemeinen Vorstellung der Mitglieder wurden das Konzept zukünftiger Regionalgruppentreffen und die Vorstellungen der Mitglieder diskutiert. Hierbei wurde auch der Wunsch geäußert, mit weiteren japanischen lokalen Institutionen ins Gespräch zu kommen, z.B. DJG Frankfurt, Partnerstadt Yokohama, u.a. Des Weiteren wurde die Möglichkeit, ein JSPS-Symposium oder die Club-Veranstaltung „Mitglieder laden Mitglieder ein“ im Rhein-Main Gebiet durchzuführen, diskutiert. Das Konzept der Regionalgruppentreffen konnte durch den Autor zu einem späteren Zeitpunkt auf einer „Asa no Kai“-Veranstaltung des DJW in Frankfurt einem breiteren Publikum vorgestellt werden. Hierauf gab es Rückmeldungen von Nicht-Clubmitgliedern, an künftigen Regionalgruppentreffen teilnehmen zu dürfen. Zukünftige Veranstaltungen werden zudem über den Verteiler des japanischen Generalkonsulates in Frankfurt bekannt gegeben. Das nächste Treffen in der Rhein-Main Region ist für Ende Februar geplant.

 

PUBLIKATIONEN VON CLUB-MITGLIEDERN

Nach Fukushima? Zur erziehungs- und bildungstheoretischen Reflektion atomarer Katastrophen. Internationale Perspektiven

Lothar Wigger/ Barbara Platzer/ Carsten Bünger (Hrsg.): Nach Fukushima? Zur erziehungs- und bildungstheoretischen Reflektion atomarer Katastrophen. Internationale Perspektiven. Bad Heilbrunn (Verlag Julius Klinkhardt) 2017. 229 Seiten

Spätestens seit Hiroshima und Nagasaki, in anderer Form auch nach Tschernobyl, bildet die von Menschen gemachte und zugleich unhintergehbar gewordene Gefährdung durch Atomtechnologie einen Horizont gesellschaftskritischer und zeitdiagnostischer Reflexionen. Die Fragen, die sich mit den zivilen und militärischen Verwendungsweisen der Atomtechnologie stellen, sind also nicht neu. Und doch führt die Reaktorkatastrophe, für die seit dem 11. März 2011 der Name „Fukushima“ steht, vor Augen, dass deren unabgeschlossene Bearbeitung auf Erinnerung, Weiterführung und Aktualisierung drängt. Dieser fortgesetzten Reflexion gehen die erziehungs- und bildungstheoretischen Beiträge des Bandes entlang von drei Schwerpunkten nach:

  •   I. „Fukushima“ – Pädagogische Annäherungen an eine Katastrophe
  •  II. Die Lehren der Atomtechnologie – Perspektiven und Grenzen pädagogischer Aufbereitungen
  • III. Bildung und Technologie – Fragestellungen pädagogischer Verantwortung.

Der Band enthält Beiträge von Dipl.-Ing. Richard Beecroft (Karlsruher Institut für Technologie), Prof. Dr. Peter Euler (TU Darmstadt), Prof. Dr. Stefan Heusler und J.-Prof. Dr. Susanne Heinicke (Universität Münster), Prof. em. Dr. Anton Hügli (Universität Basel, Schweiz), Prof. Dr. Yasuo Imai (Japan Women’s University), Prof. Dr. Mihoko Ito (Rikkyō University), Prof. Dr. Toshiko Ito (Mie University), Prof. Dr. Jan Masschelein und Prof. Dr. Maarten Simons (Universität Leuven, Belgien), Prof. em. Dr. Dr. h.c. Ken’ichi Mishima (Ōsaka University), Dr. Barbara Platzer (TU Dortmund), Prof. em. Dr. Dr. h.c. Michio Ogasawara (Hiroshima University), Prof. Dr. Jun Yamana (Kyōto University).

Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/2091.html

 

INFORMATIONEN AUS JAPAN

Japanologen-Arbeitskreise in Japan

vom Vorstandsvorsitzenden und Länderbeauftragten Japan Prof. Dr. Heinrich Menkhaus

Schon im Jahre 2013 wurde im Kansai ein deutschsprachiger Arbeitskreis „Deutsche Japanologie im Kansai (DJiK)“ gegründet. Die interessierten Personen, die nach einem Vortrag zu einem japanwissenschaftlichen Thema miteinander diskutieren, treffen sich regelmäßig in den Räumen der Niederlassung der Universität Tübingen auf dem Campus der Dōshisha Universität in Kyōto. Um eine Einladung zu erhalten, wenden Sie sich bitte an Robert Wittkamp, Professor an der Kansai Universität, der die Mailing-Liste verwaltet.

Im Jahre 2016 folgte die Einrichtung eines japanwissenschaftlichen Arbeitskreises im Kantō. Dieser wurde von Reinold Ophüls-Kashima, Professor an der Sophia Universität Tōkyō und Matthias Pfeiffer, Professor an der Präfektur-Universität Shizuoka, ins Leben gerufen. Die inhaltlich ähnlich ablaufenden Treffen finden in der Sophia Universität Tōkyō statt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Reinold Ophüls-Kashima.

 

Repräsentation des Clubs auf externen Veranstaltungen

01.12.2016: Empfang in der japanischen Botschaft Berlin anlässlich des Geburtstages des japanischen Kaisers | Sabine Ganter-Richter und Dr. Chantal Weber

09.12.2016: Weihnachtsfeier DAAD Büro Tōkyō | Prof. Dr. Heinrich Menkhaus

12.12.2016: Empfang des japanischen Generalkonsulates in Frankfurt anlässlich des Geburtstages des japanischen Kaisers | Dr. Matthias Hofmann

12.12.2016: Abendessen mit Hisashi Katō, Ehrenmitglied, mit Überreichung des Abschiedsgeschenkes des Clubs, und Kazunori Higuchi, JSPS | Prof. Dr. Heinrich Menkhaus

13.12.2016: Sitzung des AK Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Botschaft, Tōkyō | Prof. Dr. Heinrich Menkhaus

16.12.2016: „Bōnenkai“ Japanisch Deutsche Gesellschaft Tōkyō | Prof. Dr. Heinrich Menkhaus

20.12.2016: Weihnachtsfeier „Spree-Kai“, Versammlung der Ehemaligen Japaner in Berlin | Prof. Dr. Heinrich Menkhaus

24.01.2017: Abendessen mit der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium mit Delegation | Prof. Dr. Heinrich Menkhaus

 

Neue Mitglieder

Wir begrüßen folgende neue Mitglieder, die dem Club von August 2016 bis Dezember 2016 beigetreten sind, und heißen sie herzlich willkommen:

  • Dr. Felix Warmer
    MPI für Plasmaphysik (IPP)
    National Institute for Fusion Science, 2016–2017*

  • Prof. Dr. Hans-Ullrich Siehl
    Universität Ulm
    Kyūshū Univ., 1993–1994*

  • Dr. Alexander Soemer
    Universität Potsdam
    Kyōto University, 2014–2015*

  • Prof. Dr. Henning Rosenau
    Universität Halle-Wittenberg
    Waseda University, 2009*

  • Dr. Ken Suzuki
    Austrian Academy of Sciences

  • Felix Jawinski
    Universität Leipzig
    Hōsei University, 2016*

  • Leon Krings
    Universität Hildesheim

  • Dominik Köppl
    TU Dortmund
    Kyūshū University, 2016*

  • Prof. Dr. Jewgeni Starikow
    KIT
    Kōbe University, 2017*

  • Prof. Dr. Ulrich Höfer
    Universität Marburg
    Ōsaka University, 2014*

  • Dr. Martin David
    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ)
    Meiji Gakuin University, 2013*

  • Dr. Luca Schweighauser
    The University of Tōkyō, 2016–2017*

  • Prof. Dr. Thomas Busch
    OIST Graduate University

  • Dr. Anton Myalitsin
    RIKEN
    RIKEN, 2012–2013*

  • Erik Schaefer
    Universität Mainz
    Hiroshima University, 2016*

  • Dr. Olga Isaeva
    University of Tsukuba, 2016–2017*

  • Dr. Georg Rademacher
    NICT
    NICT, 2015*

  • Prof. Dr. Eva Marsal
    Pädagogische Hochschule Karlsruhe
    Hiroshima University, 2009*  

* von JSPS/STA geförderter Forschungsaufenthalt in Japan  

 

Termine

  • 18.03.2017: Treffen der Regionalgruppe Rheinland in Köln
  • 19./20.05.2017: Japanisch-Deutsches Symposium, Ulm
  • 10./11.11.2017: Mitglieder laden Mitglieder ein, Stuttgart

Wenn Sie Beiträge zu Veranstaltungen, Publikationen etc. im Newsletter veröffentlichen möchten, wenden Sie sich bitte an Dr. Chantal Weber und Dr. Meike Albers-Meindl.

 

Impressum

Herausgeber:
Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.
Redaktion: Dr. Chantal Weber
Mitarbeit: Dr. Meike Albers-Meindl
Verantwortlich:
Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.
c/o JSPS Bonn Office, Ahrstr. 58, 53175 Bonn
Tel.: 0228/375050, Fax: 0228/957777
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unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder.

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