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Neues vom JSPS Club 05/2002


"Spürnasen und Feinschmecker – Die chemischen Sinne des Menschen" ins Japanische übersetzt

1995 hat Karl-Heinz Plattig, Professor für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Initiator einer Abteilung für die chemischen Sinne Geruch und Geschmack am Erlanger Institut für Physiologie 1, den obigen Titel als "allgemeinverständliches Springer- Sachbuch" (ISBN 3-540-59092-7) vorgelegt.

Aus diesem zitierte die "Stuttgarter Zeitung" damals u.a. "..Komplizierte chemische Prozesse bestimmen, ob wir eine Speise als süß, sauer, salzig oder bitter empfinden und ob uns ein Geruch als angenehmer Duft oder als abstoßend-ekliger Gestank erscheint. Dabei vermag die menschliche Nase rund 4000–10000 verschiedene Riechstoffe zu unterscheiden. Die vielen natürlichen und künstlichen Düfte, die uns ständig umgeben, beeinflussen aber auch unser Wohlbefinden und unser Verhalten. Mit Parfums ... versuchen wir, andere auf uns aufmerksam zu machen, ähnlich wie viele Tiere, die mit (wohlriechenden?) Sexuallockstoffen (Pheromonen) auf Partnersuche gehen. ... Es gibt Krankheiten, die bestimmte 'Ausdünstungen' verbreiten, so dass man sie förmlich riechen kann. ... Bau und Funktionsweise von Geruch und Geschmack sind verständlich und unterhaltsam beschrieben, daneben aber auch, wie Kellermeister, Kaffeeprüfer und Meisterköche diese gezielt trainieren können."

Und die "Nürnberger Nachrichten" meinten, "Professor Plattig hat sich auf über 200 Seiten über die bisher vernachlässigten chemischen Sinne auf eine schwierige Gratwanderung eingelassen. Auf der einen Seite gab er dem Werk ausgeprägte Merkmale eines Lehrbuchs: zahlreiche Zahlen, schöne (auch farbige) Grafiken, ein Glossar und ein Stichwortverzeichnis (auf das heute leider oft verzichtet wird); auf der anderen Seite bemüht er sich um einen möglichst populären Ton und verschweigt z.B. nicht, dass Gebrauchtwagen mittels spezieller Sprays geruchlich "neu" gemacht werden können."

Professor Hisashi Ogawa, MD, DMSc, der an der "Kumamoto University School of Medicine" Physiologie lehrt und weltweit als einer der bedeutendsten japanischen Geschmacksforscher gilt, hat bei einem mehrmonatigen Forschungsaufenthalt in Erlangen dieses Buch kennen gelernt und es nach seiner Rückkehr voll Begeisterung ins Japanische übertragen. Dabei zeigte sich u. a. die "Kulturabhängigkeit" vieler Nebenbegriffe, deren Deutung in vielfachem Hin und Her von eMails geklärt werden musste.

Im Dezember 2000 ist es in Tokyo erschienen (Gakkai-Shuppan Center, KK. 6-2-10, Hongo, Bunkyo-ku, Tokyo 113-003, Japan), und das Journal der JASTS, der "Japanese Association for the Study of Taste and Smell", stellte es mit freundlichen japanischen Worten in seiner "Book Section" vor: "It is very interesting to scientists and contains many anecdotes for teachers to attract students to their lectures."

Prof. Dr. Karl-Heinz Plattig war 1983 mit einem Stipendium der JSPS an der Gunma University und ist seit 1999 Mitglied der Deutschen Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.


!! Terminankündigung !!

Das achte bundesweite Treffen ehemaliger JSPS-Stipendiaten wird im Rahmen eines Symposiums zum Thema ‘Science and Society’ am 9. und 10. Mai 2003 in Würzburg stattfinden. Das Symposium wird gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. und dem JSPS Liaison Office Bonn veranstaltet.


Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.

c/o JSPS Liaison Office Bonn
Wissenschaftszentrum
PF 20 14 48
53144 Bonn
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Fax: 0228 957777
www.jsps-club.de
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