Dr. Uwe Czarnetzki

Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.


"Verantwortung der Wissenschaft, Wissenschaftsverständnis" - unter diesem Motto stand das diesjährige Treffen der JSPS-Stipendiaten in Bonn. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Veranstalter, die "Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V." und das JSPS Liaison Office Bonn, zur Eröffnung am Freitag dem 18. April ca. 230 Gäste im Universitätsclub Bonn begrüßen. Neben zahlreichen Ehrengästen, so z.B. Beispiel Vertreter der DFG, des DAAD und des CNRS, nahmen auch 15 japanische Humboldt-Stipendiaten mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung an dem Treffen teil.

Die Veranstaltung wurde durch den Vorsitzenden der "Deutschen Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.", Herrn Dr. Uwe Czarnetzki, und den Direktor des Bonner JSPS-Büros, Herrn Prof. Yasuo Tanaka eröffnet. Anschließend richteten der japanische Botschafter Herr Tatsuo Arima, der Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Herr Dr. Manfred Osten, und die Bürgermeisterin der Stadt Bonn, Frau Dorothée Pass-Weingartz, einige Begrüßungsworte an die Teilnehmer.

Der erste Vortrag der Veranstaltung wurde von Herrn Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker zum Thema "Wissenschaftsverantwortung in der ökologischen Krise" gehalten. Die sich anschließende lebhafte Diskussion belegte deutlich das Interesse der Teilnehmer an diesem Thema.

Als nächstes beschäftigte sich Prof. Yasuo Tanaka in seinem Beitrag mit dem Thema "Basic Research: Trends in Germany and Japan".

Nach der Kaffeepause wurde in einer Diskussions-runde Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen ehemaligen Stipendiaten gegeben. Anschließend unternahmen die Teilnehmer zusammen einen kurzen Spaziergang hinunter zum nahen Rhein, wo schon die "Godesia" auf ihre Passagiere wartete. Im Sonnenuntergang ging es den Rhein hinauf, und drei japanische Damen aus Düsseldorf um Frau Kyoko Jastram weckten mit ihrem Koto-Spiel Erinnerungen an Japan. Nach dem Abendessen und fröhlichem Beisammensein kehrte das Schiff dann zu vorgerückter Stunde nach Bonn zurück.

Der zweite Tag begann mit einem Vortrag von Herrn Prof. Ruprecht Jaenicke über "Atmosphärische Spurenstoffvariabilität - Konsequenzen für Beobachtung und Handeln". Er wurde gefolgt von einem Beitrag von Herrn Prof. Makoto Ida zum Thema "Umweltschutz durch das Strafrecht? - Japanische Erfahrungen". Die sich an beide Beiträge jeweils anschließende ausführliche Diskussion reflektierte die hohe Aktualität der Themen. Mit einem kleinen Mittagsimbiß schloß die Veranstaltung sodann am Samstag mittag.

Die anregende Themenstellung, die offene Atmosphäre und die vielfältigen Möglichkeiten zum Austausch und zur Kontaktaufnahme wurden von den Teilnehmern als sehr positiv bewertet und hinterließen bei vielen den Wunsch auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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