Treffen der JSPS-Stipendiaten

1. Japanisch-Deutsches Symposium

Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.
Japan Society for the Promotion of Science

Datum: 19.–20. April 1996
Ort: Raunheim


Programm

Freitag, 19. April 1996

15.00   Dr. Uwe Czarnetzki (Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.):
Begrüßung

15.30   Prof. Soichi Iijima (Präsident des Aichi Arts Center; Honorarprofessor der Nagoya University):
Kulturell-wissenschaftlicher Austausch zwischen Japan und Deutschland

16.10   Karl-Heinz Meid (Deutsch-Japanisches Wirtschaftsförderungsbüro):
Welche Japan-Experten braucht die deutsche Wirtschaft?

16.50   Prof. Winrich Breipohl (Institut für Ophthalmologie der Universität Bonn):
Beispiele deutsch-japanischer Kooperation in den Bereichen von medizinischer Grundlagenforschung und Datenverarbeitung

17.30   Kaffeepause

19.00   Prof. Haruo Nishihara (Europazentrum der Waseda Universität):
Dinner Speech

19.15   Abendessen
Vorführung: Taiko und Japanischer Tanz


Samstag, 20. April 1996

09.00   Dr. Heinz Riesenhuber (Bundesminister a.D.):
Beziehungen zwischen Deutschland und Japan

10.00   Kaffeepause

10.30   Diskussionsrunden nach Fachgebieten
Fachspezifische Erfahrungen aus wissenschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan

12.15   Mittagessen

ab 14.00   Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten



Am 19. und 20. April 1996 veranstaltete die 'Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. zusammen mit der deutschen Vertretung der JSPS (Japan Society for the Promotion of Science) im Hotel Astron in Raunheim bei Frankfurt ein Treffen deutscher Wissenschaftler, die als JSPS-Stipendiaten in Japan tätig waren. Mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung sind dazu auch japanische Wissenschaftler, die als Humboldt-Stipendiaten hier in Deutschland forschen, eingeladen worden.

An diesem Treffen nahmen ca. 200 Gäste teil, darunter der japanische Botschafter, Herr Tatsuo Arima, sowie Vertreter des Auswärtigen Amtes, der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der JSPS-Hauptverwaltung in Tokyo. Als Vortragende traten auf: Prof. Heinz Riesenhuber, Bundesforschungsminister a.D., Prof. Winrich Breipohl, Universität Bonn, Herr Karl-Heinz Meid, Deutsch-Japanisches Wirtschaftsförderungsbüro und Prof. Soichi Iijima, Honorarprofessor der Nagoya University.

Zum ersten Mal kamen bei diesem Treffen Stipendiaten aus den verschiedenen Förderprogrammen der JSPS zusammen, darunter junge Wissenschaftler, die nach der Promotion ein Jahr oder länger an japanischen Instituten und Universitäten geforscht haben und erfahrene Professoren, deren Verbindungen mit japanischen Kollegen oft Jahrzehnte zurückreichen. Das Treffen sollte zum einen dazu dienen Erfahrungen im Bereich der wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit Japan auszutauschen und zum anderen die Möglichkeit zu neuen Kontakten eröffnen.

Der Veranstalter, die „Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e. V.“ hat sich Ende 1995 gegründet. Ziel des Vereins ist die Förderung des wissenschaftlichen Austausches zwischen Deutschland und Japan. Dabei arbeitet der Verein eng mit dem JSPS Liaison Office Bonn zusammen.
(Dr. Uwe Czarnetzki, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.)

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