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Pressemitteilung vom 4. Mai 2012


Naturkatastrophen: Prävention und Management
Erfahrungen aus Deutschland und Japan

Das große Erdbeben und die folgende Tsunami-Katastrophe am 11. März 2011 im Nordosten Japans sind Anlass für das deutsch-japanische Symposium Natural Disasters: Impact and Management am 11. und 12. Mai 2012 in Münster. Im Mittelpunkt der Beiträge steht die grundsätzliche Frage, wie hochtechnologisierte Länder mit den Folgen katastrophaler Naturereignisse umgehen und die Frage nach Präventionsmaßnahmen.

Eine allgemeine Einführung samt Rückblick in die Geschichte des Katastrophenmanagements in Deutschland und Japan bietet Dr. Andreas Küppers vom Geoforschungszentrum in Potsdam. Die rechtlichen Aspekte sowohl bei der Vermeidung als auch bei der Bewältigung von katastrophalen Ereignissen stellen Prof. Dr. Michael Kloepfer (Humboldt Universität Berlin) und Prof. Dr. Narufumi Kadomatsu (Kobe University) vor. Die Beiträge von Prof. Dr. Ulrich Schnyder (Universitätshospital Zürich) und Prof. Dr. Yoshiharu Kim (National Institute of Mental Health, Tokyo) widmen sich postraumatischen Störungen infolge von Naturkatastrophen sowie der Aufarbeitung dieser Erlebnisse. Zum Abschluss präsentieren Prof. Dr. Uta Hohn (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr. Kenjiro Omura (Tsukuba University) über ihr gemeinsames Forschungsprojekt. Ihre Arbeitsgruppen arbeiten an Konzepten für die Stadtplanung unter Berücksichtigung von Naturkatastrophen in Japan.

Es ist das 17. deutsch-japanische Symposium, das die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) und die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. organisieren. Erwartet werden ca. 200 Teilnehmer, überwiegend Wissenschaftler aus den verschiedenen Disziplinen, die seit vielen Jahren erfolgreich mit japanischen Kollegen zusammenarbeiten.

Kontakt: Sabine Ganter-Richter, Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.
Tel.: 0177-2547847, E-mail


Die Japan Society for the Promotion of Science, JSPS
Die Japan Society for the Promotion of Science wurde 1932 gegründet. Zu den Hauptaufgaben zählen neben der Drittmittelvergabe auch die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Förderung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und des Austausches. Die Aktivitäten der JSPS werden aus Mitteln der japanischen Regierung finanziert. Jährlich ermöglicht JSPS weltweit etwa 4000 Wissenschaftlern Forschungsaufenthalte in Japan. Bisher kamen weit mehr als 2000 deutsche Wissenschaftler mit Unterstützung der JSPS zu Kurzzeitaber auch ein- und mehrjährigen Forschungsaufenthalten nach Japan. JSPS ist mit zehn Auslandsbüros weltweit vertreten. Für Deutschland ist das JSPS Bonn Office zuständig.
www.jsps-bonn.de   www.jsps.go.jp

Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.
Ehemalige deutsche JSPS-Stipendiaten haben 1995 die Deutsche Gesellschaft der JSPSStipendiaten e.V. gegründet, das weltweit erste Netzwerk von Stipendiaten der JSPS. Entsprechend seinem Satzungszweck unterstützt der Verein mit zahlreichen Aktivitäten den wissenschaftlichen Austausch zwischen dem deutschsprachigen Raum und Japan. Der Verein zählt derzeit rund 300 Mitglieder aus allen Fachbereichen.
www.jsps-club.de

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